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Zu wenig Hilfsangebote bei Burnout und Depression

Experten für Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse gibt es reichlich – flexible und zeitnahe Hilfsangebote für psychisch Kranke fehlen trotzdem.

Experten sprechen längst von einer „Volkskrankheit“. Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen sind bei Arbeitnehmern nicht nur der zweithäufigste Grund für Fehltage und verursachen mit 40 Tagen pro Fall die längste Krankheitsdauer. Psychopatienten stellen die mit Abstand größte Gruppe derer, die Erwerbsminderungsrenten beantragt.

Grund genug, die medizinische Versorgung der Kranken und deren Effektivität genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis einer aktuellen Studie, die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) an den Universitäten Gießen und Heidelberg in Auftrag gegeben wurde: Es fehlt nicht an Plätzen und Experten für Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse, sondern an flexiblen und schnellen Hilfsangeboten in akuten Belastungssituationen.


Es gebe „dringenden Handlungsbedarf“ bei den Versorgungs-Schnittstellen und im niedrigschwelligen Bereich, resümiert KBV-Chef Andreas Köhler. Übersetzt: Das System ist zu starr und zu wenig am echten Bedarf orientiert. Hier geht´s weiter...